In Izmir ist Boyoz Kult. Das butterige Blätterteiggebäck stammt von sephardischen Juden, die nach 1492 aus Spanien kamen. Bis heute ein Muss zum Sonntagsfrühstück.
Zutaten für Boyoz
- 3 Yufkablätter
- 100 Gramm Butter (geschmolzen)
- Sesamkörner zum Bestreuen
- 1 Eigelb zum Bestreichen
Zubereitung
Ein Yufkablatt auf die Arbeitsfläche legen, großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen. Das zweite Blatt darauf, ebenfalls mit Butter. Das dritte Blatt obenauf.
Den Teigstapel in Streifen schneiden. Jeden Streifen von der langen Seite her aufrollen – wie eine Schnecke. Die Rollen etwas flachdrücken.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit Eigelb bestreichen, mit Sesam bestreuen. Bei 180 Grad etwa 20-25 Minuten backen bis goldbraun.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten | Für 12 Stück
Mein Tipp
Nicht mit der Butter sparen – das macht den Boyoz so knusprig. Am besten frisch und noch warm genießen.
Dazu passt
Wie in Izmir: Mit einem hart gekochten Ei und türkischem Tee zum Frühstück. Das Ei in den Boyoz tunken!
Häufige Fragen
Woher kommt der Name Boyoz?
Vom spanischen „bollos“ (Brötchen). Die zwei L werden wie Y ausgesprochen – typisch für Ladino, die Sprache der sephardischen Juden.
Afiyet olsun!
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